Packets & Liners | Band 1
Breaking Free ist der historische Roman von Gerd Wüsthoff und der erste Band der Reihe Packets & Liners. Die Geschichte führt nach Louisiana im Jahr 1850 und erzählt von Maurice de Tanville, der in einer streng geordneten Gesellschaft beginnt, die Regeln seiner Zeit zu hinterfragen – und dabei auch sich selbst neu erkennt.
Zwischen historischem Gesellschaftsroman und Queer Romance entfaltet sich eine Geschichte über Freiheit, Identität, verbotene Gefühle und den Mut, sich von Erwartungen zu lösen.

Worum geht es in Breaking Free?
Mit Breaking Free erzählt Gerd Wüsthoff einen historischen Roman über einen jungen Mann, der in einer streng geordneten Welt beginnt, die Regeln seiner Zeit infrage zu stellen – und dabei auch sich selbst neu erkennt.
Louisiana, 1850: Maurice de Tanville wächst auf einer Plantage am Mississippi auf. Um ihn herum bestimmen Herkunft, Stand, Tradition und unausgesprochene gesellschaftliche Gesetze darüber, wer welche Rechte besitzt, wer gehört wird und wer zu schweigen hat. Doch Maurice nimmt die Widersprüche seiner Umgebung immer deutlicher wahr. Warum dürfen manche Menschen nicht lesen lernen? Warum wird Mitgefühl gefährlich, wenn es die falschen Grenzen überschreitet? Und warum fühlt sich das, was alle für selbstverständlich halten, für ihn zunehmend falsch an?
Als Maurice sich gegen Gewalt und Ungerechtigkeit stellt, gerät er selbst ins Visier. Ein brutaler Angriff verändert sein Leben und zwingt ihn, sich mit den Machtverhältnissen, den Erwartungen seiner Familie und seinen eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen.
Breaking Free verbindet historische Atmosphäre mit einer persönlichen Geschichte über Freundschaft, Sehnsucht, Mut und Selbstfindung. Der Roman erzählt von einem jungen Menschen, der lernen muss, dass Freiheit nicht nur eine politische oder gesellschaftliche Frage ist – sondern auch eine sehr persönliche.
Historischer Roman und Queer Romance
Breaking Free verbindet die Atmosphäre eines historischen Romans mit der emotionalen Spannung einer Queer Romance. Der Roman führt in das Louisiana des Jahres 1850 – in eine Gesellschaft, die von Herkunft, Besitz, Tradition und starren Rollenbildern geprägt ist. Vor diesem Hintergrund erzählt Gerd Wüsthoff nicht nur von äußeren Machtverhältnissen, sondern auch von inneren Grenzen: von dem, was Menschen fühlen, aber nicht aussprechen dürfen.
Die queere Liebesgeschichte steht dabei nicht losgelöst neben dem historischen Setting, sondern ist eng mit ihm verwoben. Maurice de Tanville wächst in einer Welt auf, in der gesellschaftliche Erwartungen bestimmen, wie ein junger Mann zu leben, zu handeln und zu lieben hat. Gefühle, die nicht in dieses Bild passen, werden zu etwas Gefährlichem – und zugleich zu einem Weg, sich selbst ehrlicher zu begegnen.
Als historische Queer Romance erzählt Breaking Free von verbotener Nähe, Selbstfindung und dem Mut, sich gegen eine Ordnung zu stellen, die Menschen in Rollen zwingt. Der Roman zeigt, dass Freiheit nicht nur auf gesellschaftlicher Ebene erkämpft wird, sondern auch dort beginnt, wo jemand aufhört, die eigenen Gefühle zu verleugnen.
Themen des Romans
Breaking Free behandelt zentrale Themen wie Freiheit, Identität, gesellschaftliche Ungerechtigkeit und den Mut, eigene Überzeugungen gegen äußeren Druck zu verteidigen. Im Mittelpunkt steht Maurice de Tanville, der in einer Welt aufwächst, in der Herkunft, Stand und Besitz über das Leben von Menschen bestimmen. Je genauer er hinsieht, desto stärker erkennt er die Widersprüche einer Gesellschaft, die sich selbst für geordnet hält, aber auf Ausgrenzung, Gewalt und Schweigen aufgebaut ist.
Ein wichtiges Thema des Romans ist die Frage nach persönlicher und gesellschaftlicher Freiheit. Maurice erlebt, dass Freiheit nicht für alle Menschen gleichermaßen gilt – und dass schon der Wunsch nach Bildung, Mitgefühl oder Selbstbestimmung gefährlich werden kann, wenn er bestehende Machtverhältnisse infrage stellt.
Auch Identität und Selbstfindung spielen eine zentrale Rolle. Maurice beginnt nicht nur, seine Umgebung kritischer zu sehen, sondern auch seine eigenen Gefühle und Wünsche ernster zu nehmen. Die queere Dimension des Romans zeigt, wie schwer es sein kann, sich selbst zu erkennen, wenn die eigene Zeit keine Sprache und keinen sicheren Raum für diese Gefühle bietet.
Breaking Free erzählt damit von historischen Konflikten, aber auch von Fragen, die bis heute berühren: Wer darf frei sein? Wer darf lieben? Und wie viel Mut braucht es, sich von den Erwartungen anderer zu lösen?
Zentrale Themen:
- Freiheit und Selbstbestimmung
- Queere Identität und verbotene Liebe
- Gesellschaftliche Ungerechtigkeit
- Bildung, Macht und Ausgrenzung
- Mut, Mitgefühl und moralische Verantwortung
- Historische Rollenbilder und persönliche Befreiung
Für wen ist Breaking Free geeignet?
Breaking Free richtet sich an Leserinnen und Leser, die historische Romane mit emotionaler Tiefe, gesellschaftlichen Konflikten und einer fein erzählten Liebesgeschichte mögen. Der Roman verbindet historische Atmosphäre mit Fragen nach Freiheit, Identität und moralischer Verantwortung – und eignet sich besonders für Menschen, die Geschichten suchen, in denen Figuren nicht nur äußere Hindernisse überwinden, sondern auch innerlich wachsen.
Das Buch ist geeignet für Leser:innen historischer Romane, die sich für das 19. Jahrhundert, gesellschaftliche Machtverhältnisse und persönliche Schicksale interessieren. Gleichzeitig spricht Breaking Free Menschen an, die Queer Romance nicht nur als Liebesgeschichte lesen möchten, sondern als Erzählung über Selbstfindung, verbotene Nähe und den Mut, eigene Gefühle ernst zu nehmen.
Wer Romane mag, die historische Schauplätze mit emotionalen Konflikten, leisen Zwischentönen und starken Themen verbinden, findet in Breaking Free eine Geschichte über einen jungen Mann, der beginnt, seine Welt – und sich selbst – neu zu sehen.
Geeignet für Leser:innen von:
- historischen Romanen mit gesellschaftlicher Tiefe
- Queer Romance und LGBTQIA+-Literatur
- Romanen über Selbstfindung, Mut und Identität
- Geschichten mit emotionaler Spannung statt reiner Action
- Büchern über Freiheit, Ungerechtigkeit und persönliche Befreiung
- Coming-of-Age-Erzählungen im historischen Kontext
Über den Autor Gerd Wüsthoff
Gerd Wüsthoff, Jahrgang 1959, ist pensionierter Journalist, Historiker und Politikwissenschaftler. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben: Erste Texte entstanden während seiner Jugend in Form von Reiseberichten, inspiriert von zahlreichen Reisen und Begegnungen in Europa und den USA.
Später arbeitete Gerd Wüsthoff als Reisejournalist für verschiedene Magazine. Auch seine Erfahrungen auf dem politischen Parkett sowie seine Tätigkeit als Kunstkritiker prägten seinen Blick für Menschen, Orte und gesellschaftliche Zusammenhänge. Eine besondere Leidenschaft gilt bis heute dem Theater und der Oper.
Für sein schriftstellerisches Schaffen sind historische Genauigkeit, Atmosphäre und Authentizität besonders wichtig. In seinen Romanen verbindet Gerd Wüsthoff sorgfältige Recherche mit persönlichen Themen, starken Figuren und einem wachen Blick für gesellschaftliche Zwänge.
Gerd Wüsthoff lebt offen schwul und steht selbstbewusst zu seiner Identität. Auch in Breaking Free spiegelt sich dieses Bewusstsein für Identität, Freiheit und den Mut, zu sich selbst zu stehen.
Breaking Free kaufen oder bestellen
Breaking Free von Gerd Wüsthoff ist im Lestihr Verlag erschienen und kann über den Buchhandel sowie online bestellt werden. Der Roman ist unter der ISBN-13: 978-3-69192-016-1 erhältlich.
Wer Breaking Free kaufen möchte, kann das Buch direkt über die verlinkte Bestellmöglichkeit beziehen oder die ISBN im stationären Buchhandel angeben. So lässt sich der historische Roman unkompliziert bestellen – als Lektüre für alle, die Geschichten über Freiheit, Identität, verbotene Gefühle und persönliche Befreiung mögen.
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